18.07.2011

Physikexkursion: Alfried Krupp Schülerlabor

Am 26. Mai 2011 unternahm unser Physikleistungskurs von Herrn Hüging eine Exkursion in das Alfried Krupp Schülerlabor an die Bochumer Universität.
Das Thema, das an diesem Tag behandelt wurde war Ultraschall. Betreuungslehrer waren der Kurslehrer Herr Hüging und Frau Terfloth.

Die Exkursion begann gegen viertel vor sieben am Rhader Bahnhof. Von dort aus ging es mit der Regionalbahn nach Dorsten, von dort weiter nach Herne. In Herne ging es zu Fuß zur U-Bahn, welche uns gegen acht Uhr dreißig bis zur Universität Bochum fuhr. Nun mussten wir nur noch das Wissenschaftsgebäude ausfindig machen, in dem sich das Labor befindet. Nachdem wir einige Studenten nach dem Weg fragten, erreichten wir schließlich zehn Minuten vor regulärem Beginn des Projekts das Labor. Dort wurden wir freundlich empfangen. Jeder von uns bekam einen Spinnt zugewiesen, in dem man seine Sachen verstauen konnte. Gegen neun Uhr ging es dann los. Wir betraten ein sehr ordentliches, gepflegtes Labor mit moderner Ausstattung. Herr Müller, der Leiter dieses Projekts, gab uns zunächst eine kleine, etwa halbstündige Einführung zum Thema Ultraschall. Nachdem wir die wichtigsten Eigenschaften und Begriffe geklärt hatten widmeten wir uns dann den Experimenten. Für diese wurde unser Kurs in Kleingruppen mit jeweils drei bis vier Personen eingeteilt. Jede Gruppe bekam eigene Materialien und einen Computer zur Auswertung der Versuche. Dann fingen wir an selbstständig zu experimentieren und auszuwerten.

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Wir führten insgesamt fünf verschiedene Experimente durch: Versuch #1: Untersuchung der Ausbreitung von Ultraschallpulsen in Wasser mit Hilfe der Transmissionsmode, Versuch #2: Untersuchung der Ausbreitung von Ultraschallpulsen in Acryl mit Hilfe der Transmissionsmode, Versuch #3: Reflexionsmessung an PET-Flaschen, Versuch #4: Bildgebung im sog. B-Mode (brightness mode), Versuch #5: Bildgebung im sog. M-Mode (motion mode). Mit all diesen Versuchen beobachteten wir mit rein praktischen Arbeiten verschiedene Eigenschaften und Phänomene mit Ultraschallgeräten. Mit Hilfe der Ausstattung konnten wir Ultraschallwellen messen, auf den Computerbildschirm projizieren und schließlich anschauen und auswerten. Zwischen den Experimenten wurde uns die Möglichkeit geboten, das Essen einer kleinen Kantine im Gebäude zu genießen. Anschließend ging es nach der Pause weiter mit den restlichen Versuchen. Nachdem wir auch diese abgeschlossen hatten blieb uns noch ein wenig Zeit, uns in der Einkaufsstraße nahe der Universität mit ein wenig Essen zu stärken. Dann traten wir gegen ein Uhr die Rückfahrt zum Rhader Bahnhof an. Diesen erreichten wir letztlich gegen vier Uhr. Damit war die Exkursion zu Ende. Als Wertung über dieses Erlebnis lässt sich letztlich sagen, dass sich diese Exkursion sehr gelohnt hat und dass alle Erwartungen übertroffen wurden. Anstatt sich auf theoretische Formeln und deren Herleitung zu konzentrieren hatten wir die Chance größtenteils selbst mit hochmodernen Gerätschaften zu experimentieren. Das Personal des Labors war zudem sehr kompetent und freundlich. Es hat also Spaß gemacht selbst zu experimentieren und eigenständig Ergebnisse zu erarbeiten. Durch die gute Ausstattung war es uns möglich besser und selbstständiger zu experimentieren als in der Schule, was den Lerneffekt um ein vielfaches erhöht. Als Fazit lässt sich sagen, dass es eine interessante und hilfreiche Exkursion war die Spaß gemacht hat und bei der man viel lernen konnte. DasAlfred Kupp Schulerlabor an der Bochumer Uni ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen, für alle die in Physik, besonders am praktischen Arbeiten interessiert sind.

Tim Gorontzi