13.12.2011

Schülerbericht: Paris

Die Vorfreude der Französischschülerinnen Linn, Hannah, Lydia, Kathrin, Johanna, Ineke, Katharina und Anita nahm ein Ende als es...

... dann Freitags morgensum 5:30 mit Frau Reuver und Frau Kleine-Jäger losging. In Essen angekommen stiegen wir von einem Kleinbus in einen Großbus, in dem wir den Alterspegel sehr gesenkt haben und für die Stimmung sorgten. Nach zehn Stunden konnten wir schließlich unsere Zimmer in Paris beziehen, allerdings innerhalbvon 15 Minuten, da es sofort weiterging. Geplant war eine Tour durch die Stadt. Mit der Métro ging es zu La Defense, dem Businessbereich und danach ab zum Sacre-Coeur. Dort bewies Linn sogar ihre Französischkenntnisse um einen Tisch für das gemeinsame Abendessen zu reservieren. Bis dahin konnten wir das Künstlerviertel Montmartre in Kleingruppen erkunden. Als wir dann um 20:30 Uhr sehr hungrig zu unserem Restaurant kamen, wurden wir von einem etwas betrunkenen Kellner begrüßt und unsere Bestellung musste ein paar Mal wiederholt werden, da er es nicht so schnell verstehen konnte. Das Essen, natürlich ein 3-Gänge Menü, war aber seehr lecker!

Auf dem Rückweg zum Hotel sind wir an dem Café der Amélie vorbeigegangen und planten dabei unsere Abendgestaltung. Vorgesehen waren anschließend 30 Minuten Vorbereitungszeit und danach eine Erkundungstour der Hotelumgebung, doch wurde daraus dann doch nur ein gemütliches Sitzen/ Liegen auf dem Bett, da alle viel zu erschöpft waren.

Am nächsten Tag ging es um 8 Uhr zum tollen Frühstück mit Kaffee und Crêpes, um dann voll durchstarten zu können. Begonnen wurde mit der Stadtrundfahrt, bei der wir auch den Eiffelturm besichtigt haben, sind dann aber ausgestiegen- nach immerhin zwei Stunden interessanter Informationen über die Stadt!- um Paris selbstständig zu entdecken.

Um die Zeit sinnvoll zu nutzen, haben wir uns getrennt, da einige auf jeden Fall zum Hard Rock Café wollten und die anderen in die schöne Gegend Marais, die Katharina den anderen unbedingt zeigen wollte. Diese Gruppe ist dann doch nicht am richtigen Ort gelandet, da wir es einfach nicht gefunden haben und bevor wir die ganze Zeit nur suchen, haben wir es uns auf einer Bank neben einer kleinen Kirmes gemütlich gemacht. Gegessen wurde dann so etwas wie: Zuckerwatte, Softeis und Chorros.

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Am Nachmittag trafen wir uns wieder mit Frau Kleine-Jäger und Frau Reuver, die eine „Paris-Greeterin“ (wohl einGeheimtipp) gebucht hatten, eine ganz normale Parisbewohnerin, die uns ihr Stadtviertel, La Bourse, gezeigt hat. Sehr interessant, seehr französisch und … seehr ermüdend! Wir Schülerinnen haben uns nach einer Stundeabgesetzt und unsere Lehrerinnen alleine mit dieser Dame weiterziehen lassen. Es soll noch durchaus spannend gewesen sein! Aber, wie gesagt, wir waren irgendwie müde…..

Abends ging‘s dann endlich in das Shoppingcenter! Einige waren ganz in ihrem Element und gaben ihr ganzes Geld aus und die anderen- ja, die haben gegessen! Ganz vergessen wurde dabei, dass wir eine Vorstellung von Le Petit Prince sehen wollten, da wir das Buch schon im Unterricht behandelt haben und es genau an dem Wochenende aufgeführt wurde. Schnell wurde die Métro-Station gesucht und los. Wann waren wir da? -Zum Abschlussfeuerwerk! Es war trotzdem schön.

Diesen Abend wollten wir nicht im Hotel verbringen, also ging es nur schnell dorthin, um sich nach dem harten Tag ein wenig aufzufrischen und sofort zur Pont des Arts. Dort hatten wir viel Spaß, da wir mit anderen musiziert haben und die Stadt mal abends erlebt haben. Da die letzte Métro schon weg war, haben unsere Führerinnen Johanna und Ineke dafür gesorgt, dass wir den richtigen Bus zu unserem Hotel finden, der war zwar ziemlich überfüllt, aber wir sind gut angekommen und saßen dann noch in der Lobby und haben uns ausgeruht. Dieser Tag war noch anstrengender als der erste!

Am Sonntag waren wir noch kurz auf dem Flohmarkt, doch dann machten wir uns auf den Weg nach Hause.

Zusammenfassend war das Paris-Wochenende ziemlich anstrengend, jedoch haben wir viel gesehen, geführt oder selbstständig, und hatten auch viel zu lachen. Eine sehr schöne Reise!

(Anita Krieger)