15.02.2026

Roma aeterna – Vier Tage zwischen Antike, Kunst und Lebensfreude

Romexkursion des Lateinkurses der Q1, 05.–08. Februar 2026

Als am frühen Donnerstagmorgen der Flieger in Düsseldorf abhob, war die Müdigkeit schnell vergessen – zu groß war die Vorfreude auf vier Tage in der Ewigen Stadt. Gegen Mittag erreichte der Lateinkurs der Q1 sein Hotel in Rom, bezog die Zimmer und startete unmittelbar in das Abenteuer.


Antike zum Anfassen

Schon der erste Spaziergang führte mitten hinein in die Geschichte: Vom Hotel aus ging es zum gewaltigen Kolosseum, dessen monumentale Bögen die Gruppe ins Staunen versetzte und zum Schießen zahlreicher Fotos anregte. Daneben öffnete sich das Forum Romanum – einst politisches, religiöses und wirtschaftliches Zentrum des Imperium Romanum. Zwischen Tempelruinen und Triumphbögen wurde die Antike lebendig.
Der Weg führte weiter zum Circus Maximus, wo einst Wagenrennen stattfanden, bevor der Tag stimmungsvoll in Trastevere ausklang. In einer typischen Trattoria genoss die Gruppe gemeinsam Pizza und italienische Gastfreundschaft – ein erster Vorgeschmack auf die dolce vita.


Kaiser, Kapellen und Kunstschätze

Am Freitag stand eine ausführliche Führung durch Kolosseum, Forum und den Palatin auf dem Programm. Dort, wo sich einst die prächtigen Kaiserpaläste erhoben, bot sich nicht nur ein beeindruckender Blick über die Stadt, sondern auch ein tiefer Einblick in die Welt der römischen Herrscher. Fremdenführerin Patrizia ließ die Antike lebendig werden und bezog die Gruppe mit großer Begeisterung in die Führung ein.
Der Nachmittag gehörte der Freizeit – Gelegenheit für eigene Entdeckungen, Souvenirs oder einen Espresso in der Sonne. Nach dem gemeinsamen Wiedertreffen hielten einige Schülerinnen und Schüler ein engagiertes Referat zum Trevibrunnen, dem Pantheon und der Trajanssäule. Abends zog es viele erneut zum Kolosseum, das bei Dunkelheit in goldenem Licht erstrahlte und eine ganz besondere Atmosphäre entfaltete.
Am Samstag steuerte die Gruppe erneut den berühmten Trevibrunnen und das Pantheon sowie die belebte Piazza Navona an, die auf dem Weg zur imposanten Engelsburg und weiter auf zum Petersplatz liegen. Am Nachmittag öffneten sich die Tore der Vatikanische Museen: In der Sixtinische Kapelle beeindruckten die Fresken von Michelangelo und Raffael – Meisterwerke, die viele nur aus Schulbüchern (oder von der Papstwahl im letzten Jahr) kannten.

Am Abend teilte sich die Gruppe je nach Interesse: Einige genossen freie Zeit, andere machten sich gemeinsam auf den Weg zur Piazza del Popolo oder zur berühmten Spanische Treppe.


Zwischen Sonne, Schauern und Abschied

Das Wetter zeigte sich überwiegend von seiner besten Seite: Donnerstag und Freitag verwöhnten mit frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein, der Samstag brachte vereinzelte Schauer, und am Sonntag blieb es bedeckt, aber meist trocken – insgesamt ideale Bedingungen, um die Stadt intensiv zu erkunden.
Am Abreisetag, obwohl der Rückflug erst um 19:55 Uhr ging, blieb noch Zeit für ein gemeinsames Abschlussfrühstück in einem römischen Café. Danach gestalteten alle den Vormittag individuell – manche zog es noch einmal zur Spanischen Treppe, andere besuchten die Papstbasilika Santa Maria Maggiore. Bis 15 Uhr wurde die letzte Zeit in Rom ausgekostet, bevor der Bus pünktlich zum Flughafen aufbrach. Auch der Rückflug verlief reibungslos – ganz im Sinne römischer Organisationstradition.

 

Fazit: Mehr als nur eine Kursfahrt

Die Romexkursion war weit mehr als eine Reise zu antiken Ruinen. Sie verband Geschichte und Gegenwart, Unterricht und Erlebnis, Kunst und Kulinarik. Zwischen imposanten Bauwerken, lebendigen Plätzen und herzlichen Begegnungen mit den Römerinnen und Römern entstand ein facettenreiches Bild der Stadt.
Rom zeigte sich als das, was es seit Jahrhunderten ist: eine Stadt, die inspiriert, bewegt und verbindet – Roma aeterna.

 

 


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