Verkehrserziehung zum Thema „Toter Winkel“ an unserer Schule
In den letzten beiden Wochen stand an unserer Schule im Rahmen der Verkehrserziehung für unsere Schülerinnen und Schüler der fünften sowie sechsten Klassen alles im Zeichen der Verkehrssicherheit.Jeweils ein Unterrichtstunde lang beschäftigten sich die Kinder, unter der fachkundigen Leitung von Polizistin Frau Bone, intensiv mit dem wichtigen Thema „Toter Winkel".
Ziel der Verkehrserziehung war es, die Gefahren des toten Winkels – insbesondere bei größeren Fahrzeugen – bewusst zu machen und richtiges Verhalten im Straßenverkehr einzuüben.
Jede Unterrichtseinheit begann mit einer anschaulichen theoretischen Einführung im Klassenraum. Frau Bone erklärte altersgerecht, was der „tote Winkel" ist, warum er entsteht und weshalb gerade LKWs und größere Fahrzeuge für Fußgängerinnen, Fußgänger sowie Radfahrende gefährlich sein können.
Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass selbst dann, wenn sie den Fahrer sehen können, dies nicht automatisch bedeutet, dass auch sie selbst gesehen werden. Gemeinsam wurden wichtige Verhaltensregeln erarbeitet, um gefährliche Situationen im Straßenverkehr zu vermeiden.
Im Anschluss folgte der Praxisteil auf dem Schulhof. Als Demonstrationsfahrzeug diente ein Kleintransporter, an dem die Kinder selbst erleben konnten, wie groß der nicht einsehbare Bereich rund um ein Fahrzeug tatsächlich ist.
Die Schülerinnen und Schüler durften sich aus der Perspektive der Fahrerin beziehungsweise des Fahrers in das Fahrzeug setzen. Während ihre Mitschülerinnen und Mitschüler sich um das Fahrzeug herum positionierten, wurde schnell deutlich, wie viele Personen trotz Spiegeln nicht sichtbar sind. Sie befanden sich aus Sicht des Fahrer/der Fahrerin im „Toten Winkel" und damit im Straßenverkehr in einer gefährlichen Situation, insbesondere, wenn das Fahrzeug rechts abbiegen möchte.
Diese direkte Erfahrung sorgte für große Aha-Momente und machte die zuvor besprochenen Inhalte greifbar und nachhaltig verständlich und sensibilisierte die Kinder dafür, dass sie immer mitdenken und vorausschauend fahren müssen.
Wir bedanken uns herzlich bei Frau Bone für ihr Engagement und die anschauliche Durchführung dieser wichtigen Schulung. Solche Aktionen leisten einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler im Straßenverkehr.








