Chemie-Exkursion in den Chemiepark Marl – Zwei lehrreiche Tage bei Evonik
Am 24. und 25. Februar 2026 unternahmen 20 Schülerinnen und Schüler der Chemiekurse der EF eine zweitägige Exkursion in den Chemiepark Marl. Organisiert und begleitet wurde die Veranstaltung von Evonik.Zu Beginn erhielten wir eine Einführung in den Chemiepark. Während einer kurzen Führung wurden uns zentrale Bereiche des Geländes sowie die Kantine vorgestellt und ein erster Eindruck von den weitläufigen Industrieanlagen vermittelt. Anschließend begaben wir uns in das Ausbildungsgebäude, wo eine ausführliche Sicherheitseinweisung stattfand. Dabei wurden uns die geltenden Sicherheitsvorschriften für den Chemiepark und die Laborarbeit anschaulich erklärt. Diese Einweisung verdeutlichte uns, welche hohe Bedeutung Sicherheitsstandards in der chemischen Industrie haben.
Im weiteren Verlauf starteten wir mit der praktischen Arbeit. Wir begannen mit dem Aufbau des Versuchs zur Synthese von Estern (Geruchs- und Geschmacksstoffe). Am zweiten Tag führten wir das Experiment eigenständig durch, konnten uns aber bei Fragen jederzeit an das Fachpersonal wenden. Durch den ausführlichen Versuch konnten Inhalte aus dem Unterricht angewandt und verinnerlicht werden. Besonders wertvoll war es, unter realitätsnahen Bedingungen zu arbeiten und Einblicke in professionelle Laborabläufe zu erhalten.
Abschließend erhielten wir einen Einblick in den Bereich der Analytik. Dabei wurde deutlich, welche zentrale Rolle präzise Analyseverfahren in der chemischen Forschung und Produktion spielen.
Neben dem fachlichen Programm durften wir zwei Mahlzeiten in der Kantine des Chemieparks einnehmen. Das Essen war sehr ansprechend und hat allen gut geschmeckt.
Insgesamt war die Exkursion für uns eine bereichernde Erfahrung. Wir konnten zahlreiche praktische Einblicke gewinnen, unser Wissen aus dem Chemieunterricht vertiefen und ein besseres Verständnis für die Arbeitsweise eines modernen Chemieunternehmens entwickeln. Die zwei Tage im Chemiepark Marl haben uns nicht nur fachlich weitergebracht, sondern auch unser Interesse an naturwissenschaftlichen und beruflichen Perspektiven im Bereich der Chemie nachhaltig gestärkt.
Emely Hackenberger








